Pflegeanleitung für die Chinesische Ulme – Ulmus Pavifolia

Pflegeanleitung Chinesische Ulme als Bonsai
Chinesische Ulme – Ulmus Pavifolia in einer Verkaufspräsentation

Die chinesische Ulme wird in Europa vielfach als Indoor-Bonsai verkauft, was botanisch nicht ganz falsch aber auch nicht ganz richtig ist. Die chinesische Ulme (Ulmus Pavifolia) ist eine sogenannte Kalthauspflanze. Das befähigt den Baum im Winter in einem Kalthaus, etwa dem nicht vollbeheizten Wintergarten zu überwintern. Dabei behält der Baum seine Blätter, was ihn von Outdoor Laubbäumen unterscheidet, die ihr Laub im Winter abwerfen.

In der freien Natur wächst die Chinesische Ulme in geeigneter Umgebung zu einem stattlichen Baum heran, der in der Regel eine besenförmige, kugelige Krone ausbildet. Die Blätter der Chinesischen Ulme sind tiefgrün und weisen eine Ellipsenform auf. Sehr positiv für die Bonsaigestaltung ist bei der chin. Ulme die Möglichkeit, die Blätter über die Zeit recht filigran zu entwickeln. Je mehr Verästelung ein Bonsai aufweist, desto kleiner und filigraner lassen sich die Blätter gestalten, weshalb man aus Chinesischen Ulmen ansprechend proportionierte Bonsai gestalten kann.


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Bonsaipflege Chinesische Ulme

Für wen eignet sich die Chinesische Ulme

Die Chinesische Ulme gehört ebenfalls zu den sogenannten Pflanzen, die man im Baumarkt und in größeren Pflanzencentern als Bonsai angeboten bekommt. Ein echter Baumarkt Bonsai ist die Chinesische Ulme aber nicht. In ihrem Herkunftsland China sowie ihrem asiatischen Verbreitungsgebiet gibt es auch uralte professionelle Exemplare, die es zu Anmut, Alter und Reife geschafft haben. Grundsätzlich ist die Chinesische Ulme ein robuster Einsteiger-Bonsai, an dem Einsteiger in die Bonsaikunst ihre Freude haben werden. Bei einem hellen Standort sowie ausreichend Wasser und Dünger gedeiht die Ulmus Pavifolia recht zügig und dankbar.

Standort:

Die Chinesische Ulme kann als Zimmerbonsai grundsätzlich das ganze Jahr über in der Wohnung stehen. Hier sollte der Bonsai aber an einem hellen und gut belüfteten Standort, etwa eine Fensterbank aufgestellt sein. Volle Sonne ist gar kein Problem, wenn auf ausreichende Bewässerung geachtet wird. Wer die Möglichkeit hat, sollte den Baum im Sommer, also von Juni bis September, im Garten oder auf dem Balkon aufstellen. Durch die Kultivierung im Freiland zeigt sich der Baum auf Dauer gesünder und triebfreudiger.  Im Winter kann der Baum wieder ins Haus geholt und an einen hellen Standort verbracht werden. Wird der Baum zwischen 8 Grad und 22 Grad überwintert, behält die Kalthauspflanze ihre Blätter den ganzen Winter über. Natürlich kann die Chinesische Ulme auch kälter überwintert werden, allerdings ist sie stets vor Frost zu schützen.

Gestaltung und Wachstum:

Die Ulmus Pavifolia ist relativ schnell und einfach in eine Bonsaigrundform zu bringen. Junge Pflanzen verfügen bei ausreichend Wasser, Licht und Dünger über ein recht kräftiges Wachstum. Um dem Baum schnell zum Dickenwachstum anzuregen, lässt man die Triebe auf bis zu 8 -12 Blattpaare auswachsen und schneidet sie dann auf 2-3 Blattpaare zurück. Bei ausgereiften und gestalteten Bäumen kann früher zurück geschnitten werden. Einmal im Jahr sollte der Baum allerdings frei treiben dürfen. Aus eigener Erfahrung wissen wir, dass ständig radikal zurückgeschnittene Bäume mit der Zeit verkümmern und zu Krankheiten neigen.

Drahten:

Die Chinesische Ulme kann das ganze Jahr über mit geeignetem Bonsaidraht gedrahtet werden.

Gießen und Düngen:

In den Hauptwachstumsmonaten ist die Chinesische Ulme ein durchaus „hungriger“ Bonsai. Der Erdballen, der idealerweise aus einer Grundmischung Bonsaierde besteht, darf niemals vollständig austrocknen. Je nach Standort und Schalengröße ist auch mehrfaches Gießen am Tag möglich und manchmal notwendig. Gedüngt werden sollte der Bonsai während der Wachstumszeit alle 4 Wochen mit flüssigem Bonsaidünger. Im Winter sollte der Baum nicht gedüngt werden.

Umtopfen der Chinesischen Ulme:

Alle zwei-drei Jahre im zeitigen Frühjahr mit leichtem Wurzelschnitt. Als Bonsaierde eignet sich Standardbonsaierde oder Akadama.

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