Pflegeanleitung für Junischnee – Serissa Foetida

Pflegeanleitung für die Serisa foetida "Junischnee" als Bonsai

Die Serissa foetida wird in Deutschland und in Europa vor allem auch als Bonsaipflanze verkauft. Die Serissa, oder in Deutschland auch Junischnee und Baum der tausend Sterne genannt, hat ihren Ursprung in Südostasien und kommt dort vor allem in eher morastigen, Veen-artigen feuchten Umgebungen vor.

Ihre Eignung zum Bonsai für die Wohnung erlangt die Serissa vor allem über ihre optischen Eigenschaften. Der Junischnee verfügt schon in jungem Alter über eine ansehnliche, rissige Borke, die dem Stamm eine wunderschöne Textur beschert. Gleichzeitig verfügt die Pflanze über winzig kleine Blätter, die sich für eine Gestaltung der Pflanze in Zwergform geradezu anbieten. Die kleinen Blätter am Baum sorgen für eine hervorragende Proportion, auch bei kleinen Bonsai.  Das dritte Merkmal der Serissa ist ihre wunderschöne weiße Blüte, die sich bei guter Pflege bist zu drei mal im Jahr zeigt. Die Blüte der Serissa begründet zum Teil auch ihre deutsche Namensgebung „Baum der tausend Sterne“ oder „Junischnee“ hebt auf die schöne Blute ab, die sich über den gesamten Baum verteilt.


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Wie pflege ich die Serissa bzw. den Junischnee oder Baum der tausend Sterne als Bonsai richtig?

Für wen eignet sich die Serissa?

Auch wenn die Pflanze ganz häufig in Gartencentern und als Baumarktbonsai verkauft werden, ist die Pflege des Baumes doch relativ schwierig. Der Baum der tausend Sterne ist sicherlich kein Anfänger Bonsai. Aus eigener Erfahrung muss hier leider festgehalten werden, dass die Pflanze relativ anfällig ist und daher besondere Aufmerksamkeit bei der Bonsaipflege benötigt.

Standort:

Die Serissa ist ein Indoor Bonsai, sprich ein Bonsai für die Wohnung oder den Wintergarten. Der Junischnee Bonsai sollte stets absolut hell stehen und verträgt auch direkte Sonneneinstrahlung. Im Sommer kann der Baum geschützt auch draußen auf dem Balkon stehen. Luftfeuchtigkeit kann durch regelmäßiges Übersprühen hergestellt werden. Auch ein Untersetzer mit feuchtem Granulat sorgt für ein gutes Klima. Im Sommer durchaus warm, im Winter vor allem in der Nacht bei ca 10°C.

Gestaltung und Wachstum:

Der Baum der tausend Sterne ist von seiner Wuchscharakteristik eher ein Strauch, weshalb er bei guter Pflege sehr schnittverträglich ist. Die Pflanze kann daher gut zurückgeschnitten werden und treibt auch aus altem Holz relativ gut neu aus. Über den Schnitt kann der Baum gut gestaltet werden, nicht immer ist dafür ein Drahten erforderlich. Die Hauptwachstumszeit ist beim Baum der tausend Sterne von Mai – September. Danach sollte dem Baum über einen Standortwechsel hinüber in einen kühleren, aber hellen Raum eine Wachstumspause gegönnt werden, da er ansonsten extrem anfällig für Krankheiten wird.

Drahten:

Verholzte Triebe können vorsichtig gedrahtet und geformt werden. Wichtig ist den Draht ständig zu beobachten, damit er nicht einwächst.

Gießen und Düngen:

Mit dem Gießen steht und fällt der Erfolg mit der Kultivierung der Serissa. Denn: Die Serissa verträgt weder Trockenheit noch verträgt sie Staunässe. Idealerweise steht sie daher in einer extrem durchlässigen Bonsaierde. So kann sie häufig gewässert werden, ohne dass die Gefahr besteht, dass Staunässe entsteht.

Durch das üppige Wachstum, zu dem der Baum durch die richtige Pflege im Stande ist, benötigt er natürlich auch Nährstoffe. Gedünkt wird daher einmal im Monat mit dem regulärem Bonsai-Flüssigdünger.

Umtopfen:

Alle zwei Jahre im Frühjahr mit mäßigem Wurzelschnitt. Einen zu kräftigen Eingriff ins Wurzelwerk verträgt die Serrisa nicht.

Foto: CC-Lizenz by cskk

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